Wichtige Rufnummern

Kundenservice
Telefonnummer: 05971 45 – 260

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 9-18 Uhr
Sa: 9-12 Uhr

Störungsnummern
Strom: 05971 45 – 200
Gas/Wasser: 05971 45 – 201

Verwaltungsgebäude
05971 45 – 0

Kontakt

KundenCenter
Galerie Borneplatz
Borneplatz 2
48431 Rheine
Telefon: 05971 45 – 260
info@swrheine.de 

Stadtwerke Rheine GmbH
Hafenbahn 10
48431 Rheine
Telefon: 05971 45 – 0
info@swrheine.de

CO2-Preis ab 2021

(vom 16.10.2020)

CO2-Preis – Alles was Sie wissen müssen

Der Ausstoß von klimaschädlichem CO2-Gas soll in Deutschland (und natürlich weltweit) in den nächsten Jahren deutlich sinken. Um die gesetzten Ziele bis 2030 zu erreichen, hat die Bundesregierung ein Bündel an Maßnahmen beschlossen. Das kennen wir alle als „Klimapaket“. Im Kern sehen die Regelungen vor, dass fossile Energieträger wie z.B. Öl und Gas, mit denen viel CO2 ausgestoßen wird, durch einen CO2-Preis teurer werden.

Die Bundesregierung hat die im Klimaschutz-Programm geplanten Regelung für einen CO2-Preis auf Benzin, Diesel, Heizöl und Gas beschlossen. Was der CO2-Preis für Sie bedeutet und wie dieser berechnet wird, erfahren Sie hier:

Hintergrund  

Anreize für Klimaschutz 

Mit Einführung des CO2-Preises setzt die Bundesregierung einen Anreiz für klimafreundliches Wirtschaften. Klimaschutz, Treibhauseffekt, Klimawandel - in all diesen Themen spielt CO2 eine Rolle. Beim CO2-Preis handelt es sich um eine Bepreisung auf die Emission von Kohlendioxid. Ziel des CO2-Preises ist es, die aus diesen Emissionen resultierenden Auswirkungen – wie die globale Erwärmung oder die Versauerung der Meere – mithilfe eines höheren CO2-Preises zu verringern.

Der neue CO2-Preis soll klimaschädliches Heizen und Autofahren in Zukunft teurer machen. Er soll Anreize setzen, auf klimaschonende Technologien wie Wärmepumpen und Elektromobilität umzusteigen, mehr Energie zu sparen und erneuerbare Energie zu nutzen.

Neue Förderprogramme von KfW und BAFA 

Gleichzeitig sind neue Förderprogramme wie steuerliche Abschreibung von energetischen Sanierungsmaßnahmen beschlossen oder neue Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verbessert worden. Schon bisher gab es für energetische Sanierungsmaßnahmen Zuschüsse oder vergünstigte Kredite, wenn bestimmte Anforderungen eingehalten wurden.

Hier hat das Klimapaket wesentliche Verbesserungen gebracht: Die Fördersätze sind nun deutlich höher. Maßnahmen zur Heizungserneuerung werden nun mit bis zu 45 Prozent gefördert. Vor allem der Wechsel vom Energieträger Öl hin zu Gas und erneuerbaren Energien wird durch eine zusätzliche Förderung attraktiver.

Die Förderungen sollen eine energetische Sanierung am Gebäude und der Heizung für Sie finanziell attraktiver machen – um damit Ihren Energieverbrauch, Ihren CO2-Fußabdruck und letztlich auch Ihre Heizkosten zu verringern.

Fazit: Wer sparsam mit Energie umgeht, soll damit mehr Geld sparen können. Wer viel verbraucht, wird stärker belastet – unterm Strich soll diese „Energiewende“ im Wärmebereich aber sozial gerecht bleiben.

Auswirkung auf Öl- und Gaspreise ab 2021  

Bund und Länder einigten sich am 08.10.2020 darauf, den CO2-Preis ab Januar 2021 auf zunächst 25 Euro pro Tonne festzulegen. Danach steigt der Preis schrittweise bis zu 55 Euro im Jahr 2025 an. Die Bundesregierung setzt auf einen moderaten Einstieg, um zu hohe finanzielle Belastungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu verhindern. Sie können so mittelfristig auf künftige Preisentwicklungen reagieren, klimaschonende Produkte kaufen oder in solche Anlagen investieren.

Diese Kosten muss zuerst der „In-Verkehr-Bringer“ der Energie bezahlen. Wie hoch die Mehrkosten für Sie als Kunde am Ende ausfallen, hängt auch davon ab, wie viel Treibhausgase durch den jeweiligen Energieträger ausgestoßen wird.

Das bedeutet, dass sich die Gasrechnung Ihres Energieversorgers ab 2021 um den Betrag des CO2-Preises erhöhen wird.

Gerne zeigen wir Ihnen Möglichkeiten, wie Sie Ihren CO2-Verbrauch reduzieren können. Informieren Sie sich hier über Energiespartipps . Wir beraten Sie gerne auch persönlich, kostenlos und kompetent. Besuchen Sie uns einfach im Kundencenter oder rufen Sie uns an. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

 Ein Rechenbeispiel:

Da eine Gasheizung pro Kilowattstunde (kWh) rund 182 Gramm Kohlendioxid ausstößt, liegen die Emissionen bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr (typisch für ein älteres Einfamilienhaus) bei rund 4 Tonnen CO2. Im Jahr 2021 fallen dafür Mehrkosten von rund 108 Euro (brutto) an (25 Euro + 19 % MwSt. pro Tonne für 3,64 t). im Jahr 2025 sind es dann rund 238 Euro (brutto) (55 Euro + 19 % MwSt. pro Tonne für 3,64 t).

Heizen Sie mit Öl, zahlen Sie mehr – denn Öl stößt mit rund 266 Gramm CO2 pro kWh deutlich mehr klimarelevantes Gas aus. Bei einem Verbrauch von 20.000 kWh (2.000 Liter) sind das 5,3 Tonnen CO2. Folglich müssten Sie im Jahr 2021 rund 158 Euro mehr bezahlen. 2025 wären es knapp 348 Euro.

Fragen & Antworten 

Was ist CO2 und was ist daran schädlich?

Warum die CO2-Bepreisung?

Wie wird CO2 berechnet?

Wie wird der CO2-Preis berechnet?

Wer muss den CO2-Preis zahlen?

Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?

zurück